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Fünf neue Projekte der HTW Berlin

Glühbirne

Von unsichtbaren Komponistinnen bis zu smarten Stromnetzen: Fünf neue Projekte zeigen die Bandbreite der Forschung an der HTW Berlin.

Bei makeusvisible@Konzerthaus Berlin entwickelt das Team von Prof. Dr.-Ing. Johann Habakuk Israel drei Augmented-Reality-Elemente für den Großen Saal des Konzerthauses Berlin. Dort stehen 38 Büsten von Komponisten, aber keine einzige von einer Frau. Die digitalen Arbeiten erweitern die Galerie um Fanny Hensel, Emilie Mayer sowie Lili und Nadia Boulanger.

Im Projekt "OHA4flexgrid" entwickelt Prof. Dr. Ambros Gleixner mathematische Optimierungsverfahren für Stromnetze. Sie sollen berechnen, wie bestehende Netzbetriebsmittel stärker ausgelastet und mit Flexibilitätsmaßnahmen kombiniert werden können. Grundlage sind zeitabhängige Netzberechnungen und ein technoökonomisches Modell. Das Ziel ist, vorhandene Netze besser zu nutzen und ihre Aufnahmefähigkeit zu erhöhen.

Prof. Dr. Volker Wohlgemuth entwickelt im Projekt "GreenCoder" gemeinsam mit Partnern Bausteine für ein nachhaltigkeitsbezogenes Informatik-Curriculum. Im Mittelpunkt stehen energie- und ressourcenschonende Softwareentwicklung, geeignete Lehrmethoden und modular aufgebaute Lehrangebote. Das Projekt untersucht außerdem, wie Green Coding dauerhaft in Informatikstudiengänge integriert werden kann.

International ausgerichtet ist GREEN-MOBILITY. Prof. Dr.-Ing. Mirko Barz und Prof. Dr. Asnakech Laß-Seyoum arbeiten mit elf europäischen, überwiegend ukrainischen Partnerhochschulen zusammen. Im Mittelpunkt stehen klimaneutrale Mobilität und energieeffiziente Stadterneuerung. Zugleich soll das Projekt Forschung, Lehre und Innovation an ukrainischen Hochschulen stärken und ihre Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ausbauen.

Das fünfte Vorhaben stärkt wissenschaftliche Karrierewege von Frauen. Prof. Dr. Barbara Praetorius, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Nachhaltigkeit sowie nebenberufliche Frauenbeauftragte am Fachbereich 3, und Dr. Jette Hausotter, Leiterin des Zentralen Referats für Gleichstellung und Antidiskriminierung der HTW Berlin, leiten die Prädikatsstelle Professorinnenprogramm 2030, welche die HTW Berlin aufgrund ihrer Auszeichnung als „Gleichstellungsstarke Hochschule“ im Professorinnenprogramm (PP) 2030 erhält. Gefördert wird die Promotion von Linda Ghirardello, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Berlin. Sie qualifiziert sich damit weiter für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Linda Ghirardello untersucht Effekte von Home Office auf Nachhaltigkeit und Gendergerechtigkeit.

Die Projekte werden aus unterschiedlichen öffentlichen Mitteln finanziert. makeusvisible@Konzerthaus Berlin wird vom Konzerthaus Berlin unterstützt. OHA4flexgrid wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Green Coder wird vom Umweltbundesamt gefördert. GREEN-MOBILITY erhält Mittel der EU-Kommission aus dem Programm Erasmus+ Capacity Building in Higher Education. Die Prädikatstelle PP 2030 ist Teil des Professorinnenprogramms 2030 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Hinweis: Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und sorgfältig redaktionell geprüft.